Wie viel Ihre Fläche wert ist — nachvollziehbar berechnet.
Brachliegendes Land lässt sich als Ökokonto nutzen — ohne Verkauf. Wir berechnen das Ökopunkte-Potenzial Ihrer Fläche nach BKompV, kostenfrei und unverbindlich.
Kostenfrei · Ohne Registrierung · Amtliche GeodatenWas ein Ökokonto ist — und wie der Wert entsteht
Wer in die Natur eingreift, muss den Eingriff ausgleichen — so will es der Gesetzgeber (§ 15 BNatSchG). Werten Sie umgekehrt eine Fläche ökologisch auf, lassen Sie diese Aufwertung als Ökopunkte auf einem Ökokonto gutschreiben und an Vorhabenträger verkaufen, die einen Ausgleich benötigen.
Soweit die Kurzerklärung. Aber was verbirgt sich dahinter? Ganz einfach gesagt: Sie verkaufen nicht Ihre Fläche, sondern deren ökologische Aufwertung. Das Grundstück bleibt in Ihrem Eigentum — gebunden wird seine Nutzung, dauerhaft gesichert und mit einem Pflegezeitraum von in der Regel 25 bis 30 Jahren.
Wie viele Punkte zusammenkommen, hängt vom Sprung im ökologischen Zustand ab: Aus intensivem Acker wird zum Beispiel extensives Grünland oder Streuobst; je nach Bundesland auch Saum- und Heckenstrukturen. Dieses Potenzial berechnen wir nach dem Verfahren Ihres Bundeslandes — bei Vorhaben des Bundes nach der Bundeskompensationsverordnung (BKompV).
Was Ihre Fläche ökopunkte-tauglich macht
Nicht jede Fläche bringt gleich viele Punkte. Diese Faktoren prüfen wir für Ihr Flurstück — und zeigen Ihnen, was Ihre Fläche wertvoll macht:
Aufwertungspotenzial
Je größer der Sprung im ökologischen Zustand — etwa von Acker zu Extensivgrünland, Hecke oder Streuobst —, desto mehr Punkte entstehen.
Lage zu Schutzgebieten
Nähe zu Schutzgebieten und zum Biotopverbund erhöht die Eignung. Flächen in Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Naturdenkmal sind dagegen ausgeschlossen.
Ausgangszustand
Geringwertige Böden und intensiv genutzte Flächen haben den größten Aufwertungsspielraum — gerade hier lohnt sich die Prüfung.
Pflegezeitraum in der Regel 25 bis 30 Jahre
Wie lange die Maßnahme zu pflegen ist, legt die zuständige Naturschutzbehörde nach dem Recht Ihres Bundeslandes fest — in der Regel 25 bis 30 Jahre. Gesichert wird sie dauerhaft: je nach Behörde durch eine Dienstbarkeit im Grundbuch, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag oder eine Baulast. Welche Form gilt und welche Kosten dabei auf Sie entfallen, klären wir vor der Unterschrift.
Sie bleiben Eigentümer
Das Ökokonto ist eine Nutzung, kein Verkauf. Die Fläche gehört weiterhin Ihnen.
Ehrliche Rechnung
Wir rechnen Ihre Opportunitätskosten gegen — Pacht und Agrarförderung —, damit die Zahl belastbar bleibt.
Grundlage: das Kompensationsverfahren Ihres Bundeslandes (bei Bundesvorhaben die BKompV), amtliche Schutzgebiets- und Bodendaten. Die konkrete Punktzahl ermitteln wir in der kostenfreien Analyse.
So funktioniert es
Fläche angeben
Sie geben eine Adresse ein, markieren Flurstücke auf der Karte oder laden ein Dokument hoch — Kaufvertrag, Grundbuch-Auszug oder Liegenschaftskarte.
Automatischer Datenabgleich
Wir prüfen Sonneneinstrahlung, Netzanbindung, Schutzgebiete und Ökopunkte-Potenzial für Ihre konkrete Fläche — gegen amtliche Geodaten von Kataster, Netzbetreibern und Naturschutzbehörden.
Klare Empfehlung — mit Expertenblick
Sie erhalten eine übersichtliche Rangliste mit erwartetem Netto-Ertrag pro Hektar für jede der vier Optionen. Bei rechtlich oder fachlich kritischen Fällen schaut ein Experte aus unserem Team persönlich auf Ihre Fläche, bevor wir die Empfehlung freigeben.
Häufige Fragen zu Ökopunkten
Was ist ein Ökokonto?
Ein Ökokonto bündelt vorgezogene Aufwertungsmaßnahmen als handelbare Ökopunkte. Sie werten Ihre Fläche ökologisch auf, lassen die Aufwertung anerkennen und können die Punkte an Vorhabenträger verkaufen, die einen Ausgleich benötigen.
Wer kauft die Punkte?
Käufer sind Vorhabenträger — etwa Kommunen, Bauträger oder Infrastrukturentwickler —, die für einen Eingriff einen gesetzlichen Ausgleich erbringen müssen. Über Ökopunktemarkt.de vermitteln wir seit 2019 zwischen Angebot und Nachfrage.
Wie lange bin ich gebunden?
Wie lange die Maßnahme zu pflegen ist, legt die zuständige Naturschutzbehörde nach dem Recht Ihres Bundeslandes fest — in der Regel 25 bis 30 Jahre. Gesichert wird sie dauerhaft: je nach Behörde durch eine Dienstbarkeit im Grundbuch, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag oder eine Baulast. Welche Form gilt und welche Kosten dabei auf Sie entfallen, klären wir vor der Unterschrift.
Bleibe ich Eigentümer der Fläche?
Ja. Sie verkaufen die ökologische Aufwertung, nicht das Grundstück. Die Fläche bleibt in Ihrem Eigentum.
Kann ich die Fläche weiterhin pflegen?
In vielen Fällen ja — etwa durch jährliche Mahd oder extensive Beweidung. Was möglich ist, hängt von der konkreten Maßnahme ab und wird im Beratungsgespräch geklärt.
Was kostet die Analyse?
Die Schnell-Analyse ist kostenfrei und unverbindlich. Wir verdienen erst, wenn ein Projekt tatsächlich zustande kommt.
Übrigens prüfen wir für Ihre Fläche auch Solar, Batteriespeicher und die klassische Pacht — damit Sie sehen, welche Nutzung sich für Ihren Standort am meisten lohnt.
Wir berechnen Ihr Ökokonto-Potenzial — kostenfrei und unverbindlich
Sehen Sie auf einen Blick, welche der vier Nutzungsoptionen für Ihre Fläche am wirtschaftlichsten ist — auf Basis amtlicher Geodaten und einer nachvollziehbaren Berechnung.
Eine nachvollziehbare Zahl nach BKompV. Ohne Registrierung, ohne versteckte Kosten.