Bewertung mit BKompV und amtlichen Geodaten

Wie viel Ihre Fläche wert ist — nachvollziehbar berechnet.

Brachliegendes Land lässt sich als Ökokonto nutzen — ohne Verkauf. Wir berechnen das Ökopunkte-Potenzial Ihrer Fläche nach BKompV, kostenfrei und unverbindlich.

Kostenfrei · Ohne Registrierung · Amtliche Geodaten
Amtliche Geodaten
Nachvollziehbare Berechnung
DSGVO-konform
Partner & Referenzen
ALTUS renewables GmbH
Luminous Energy
Stiftung Juliusspital Würzburg
Schoenergie GmbH
RE.SQUARE

Was ein Ökokonto ist — und wie der Wert entsteht

Wer in die Natur eingreift, muss den Eingriff ausgleichen — so will es der Gesetzgeber (§ 15 BNatSchG). Werten Sie umgekehrt eine Fläche ökologisch auf, lassen Sie diese Aufwertung als Ökopunkte auf einem Ökokonto gutschreiben und an Vorhabenträger verkaufen, die einen Ausgleich benötigen.

Soweit die Kurzerklärung. Aber was verbirgt sich dahinter? Ganz einfach gesagt: Sie verkaufen nicht Ihre Fläche, sondern deren ökologische Aufwertung. Das Grundstück bleibt in Ihrem Eigentum — gebunden wird seine Nutzung, dauerhaft gesichert und mit einem Pflegezeitraum von in der Regel 25 bis 30 Jahren.

Wie viele Punkte zusammenkommen, hängt vom Sprung im ökologischen Zustand ab: Aus intensivem Acker wird zum Beispiel extensives Grünland oder Streuobst; je nach Bundesland auch Saum- und Heckenstrukturen. Dieses Potenzial berechnen wir nach dem Verfahren Ihres Bundeslandes — bei Vorhaben des Bundes nach der Bundeskompensationsverordnung (BKompV).

25–30 Jahre
Pflegezeitraum
seit 2019
Ökopunkte-Marktplatz
16 Länder
Verfahren je Bundesland

Was Ihre Fläche ökopunkte-tauglich macht

Nicht jede Fläche bringt gleich viele Punkte. Diese Faktoren prüfen wir für Ihr Flurstück — und zeigen Ihnen, was Ihre Fläche wertvoll macht:

Aufwertungspotenzial

Je größer der Sprung im ökologischen Zustand — etwa von Acker zu Extensivgrünland, Hecke oder Streuobst —, desto mehr Punkte entstehen.

Lage zu Schutzgebieten

Nähe zu Schutzgebieten und zum Biotopverbund erhöht die Eignung. Flächen in Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Naturdenkmal sind dagegen ausgeschlossen.

Ausgangszustand

Geringwertige Böden und intensiv genutzte Flächen haben den größten Aufwertungsspielraum — gerade hier lohnt sich die Prüfung.

Pflegezeitraum in der Regel 25 bis 30 Jahre

Wie lange die Maßnahme zu pflegen ist, legt die zuständige Naturschutzbehörde nach dem Recht Ihres Bundeslandes fest — in der Regel 25 bis 30 Jahre. Gesichert wird sie dauerhaft: je nach Behörde durch eine Dienstbarkeit im Grundbuch, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag oder eine Baulast. Welche Form gilt und welche Kosten dabei auf Sie entfallen, klären wir vor der Unterschrift.

Sie bleiben Eigentümer

Das Ökokonto ist eine Nutzung, kein Verkauf. Die Fläche gehört weiterhin Ihnen.

Ehrliche Rechnung

Wir rechnen Ihre Opportunitätskosten gegen — Pacht und Agrarförderung —, damit die Zahl belastbar bleibt.

Grundlage: das Kompensationsverfahren Ihres Bundeslandes (bei Bundesvorhaben die BKompV), amtliche Schutzgebiets- und Bodendaten. Die konkrete Punktzahl ermitteln wir in der kostenfreien Analyse.

So funktioniert es

01

Fläche angeben

Sie geben eine Adresse ein, markieren Flurstücke auf der Karte oder laden ein Dokument hoch — Kaufvertrag, Grundbuch-Auszug oder Liegenschaftskarte.

02

Automatischer Datenabgleich

Wir prüfen Sonneneinstrahlung, Netzanbindung, Schutzgebiete und Ökopunkte-Potenzial für Ihre konkrete Fläche — gegen amtliche Geodaten von Kataster, Netzbetreibern und Naturschutzbehörden.

03

Klare Empfehlung — mit Expertenblick

Sie erhalten eine übersichtliche Rangliste mit erwartetem Netto-Ertrag pro Hektar für jede der vier Optionen. Bei rechtlich oder fachlich kritischen Fällen schaut ein Experte aus unserem Team persönlich auf Ihre Fläche, bevor wir die Empfehlung freigeben.

Häufige Fragen zu Ökopunkten

Was ist ein Ökokonto?

Ein Ökokonto bündelt vorgezogene Aufwertungsmaßnahmen als handelbare Ökopunkte. Sie werten Ihre Fläche ökologisch auf, lassen die Aufwertung anerkennen und können die Punkte an Vorhabenträger verkaufen, die einen Ausgleich benötigen.

Wer kauft die Punkte?

Käufer sind Vorhabenträger — etwa Kommunen, Bauträger oder Infrastrukturentwickler —, die für einen Eingriff einen gesetzlichen Ausgleich erbringen müssen. Über Ökopunktemarkt.de vermitteln wir seit 2019 zwischen Angebot und Nachfrage.

Wie lange bin ich gebunden?

Wie lange die Maßnahme zu pflegen ist, legt die zuständige Naturschutzbehörde nach dem Recht Ihres Bundeslandes fest — in der Regel 25 bis 30 Jahre. Gesichert wird sie dauerhaft: je nach Behörde durch eine Dienstbarkeit im Grundbuch, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag oder eine Baulast. Welche Form gilt und welche Kosten dabei auf Sie entfallen, klären wir vor der Unterschrift.

Bleibe ich Eigentümer der Fläche?

Ja. Sie verkaufen die ökologische Aufwertung, nicht das Grundstück. Die Fläche bleibt in Ihrem Eigentum.

Kann ich die Fläche weiterhin pflegen?

In vielen Fällen ja — etwa durch jährliche Mahd oder extensive Beweidung. Was möglich ist, hängt von der konkreten Maßnahme ab und wird im Beratungsgespräch geklärt.

Was kostet die Analyse?

Die Schnell-Analyse ist kostenfrei und unverbindlich. Wir verdienen erst, wenn ein Projekt tatsächlich zustande kommt.

Übrigens prüfen wir für Ihre Fläche auch Solar, Batteriespeicher und die klassische Pacht — damit Sie sehen, welche Nutzung sich für Ihren Standort am meisten lohnt.

Wir berechnen Ihr Ökokonto-Potenzial — kostenfrei und unverbindlich

Sehen Sie auf einen Blick, welche der vier Nutzungsoptionen für Ihre Fläche am wirtschaftlichsten ist — auf Basis amtlicher Geodaten und einer nachvollziehbaren Berechnung.

Ökopunkte-Potenzial prüfen

Eine nachvollziehbare Zahl nach BKompV. Ohne Registrierung, ohne versteckte Kosten.